-moz-user-select:none; -webkit-user-select:none; -khtml-user-select:none; -ms-user-select:none; user-select:none;
Posts mit dem Label DuringTheWeek-Cocktail werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label DuringTheWeek-Cocktail werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 8. September 2015

Der UnterderWocheCocktail die 34.–The DuringTheWeekCocktail No. 34

Ach Du liebe Zeit. Zeit, genau. Wie die vergeht! Mein letzter Beitrag in der Cocktail-Rubrik ist ziemlich genau 6 Monate her! Ich war bei weitem nicht abstinent, aber es kehrte etwas Ruhe ein. Geliebte Standards, kaum Experimente, Altherren-Trinken quasi.
Wahrscheinlich hängt das auch damit zusammen, dass der Held zu mir gezogen ist – da bleibt ein bisschen Zeit hängen… Also kann ich meine Ruhe an der Cocktailfront nicht wirklich schlimm finden.

Jetzt, wo man noch ein paar letzte Kirschen erhaschen kann (ok, mit etwas Glück), muss man ganz tapfer sein, sie nicht ALLE essen und:

Cocktailkirschen selbst machen!
Maraschino301

Und zwar gute! Nicht diese schlimmen neonroten oder die fiesen Amaretto-Dinger. Nein, Maraschino-Kirschen. Ich kannte solche hammer-Kirschen aus dem Deck8 in Kiel und der Boilerman Bar in Hamburg. Ich hab mir immer möglichst viele davon an/in/auf einen Cocktail packen lassen und auch noch die Kirschen des Helden bekommen. Der Held kannte nämlich auch nur die neon-Kirschen und wollte lieber keine Zuckerbomben probieren. Leider hab ich ihn irgendwann genötigt, die leckeren dunklen Schrumpelkirschen zu probieren. Tja. Seitdem kriege ich seine Kirschen nicht mehr… Selbst schuld. Schnüff.
Diese Wunderkirschen kann man zwar auch kaufen, doch nicht überall. Ich wollte unabhängig sein von Großhandel und Sparten-Läden – außerdem wollte ich Kirschen mit Stiel (und Stil). Da heißt es: selbst ran.
Glücklicherweise muss man sich nicht halb tot-probieren, denn das hat bereits der “Praktikant” hier getan. Traumhaft – mit Ergebnissen der Geschmacksbenotung.

Ich habe genug Kirschen vor mir selbst gerettet – ca. 200g – und dann nach folgendem Rezept gearbeitet:

12g Zucker
10ml Zitronensaft
10ml Wasser
Zimtstange
36ml Maraschino
6ml Orgeat* (ca. 1TL - Rezept weiter unten)

Maraschino_05

Zusammen aufkochen (Achtung: das Gefäß sollte so groß sein, dass die Kirschen nicht aufeinander liegen! Vorher testen…), Kirschen rein und Hitze runterdrehen. Wenn sie (nach ca. 5min) anfangen zu schrumpeln:

Maraschino_01

Maraschino und Orgeat* miteinander mischen (Orgeat* ist recht dickflüssig) und erst dann zu den Schrumpelkirschen geben. Nach 2-3 min ist man schon fertig.
In abgekochte Gläschen füllen und bei Bedarf mit Maraschino/Kirschwasser auffüllen (war bei mir nötig – ich habe auch noch etwas kochenden Wasser draufgegeben). Verschrauben. Nach dem Abkühlen habe ich das Ganze dann in den Kühlschrank gepackt. sie halten dann ziemlich lange! Sie schmecken mir ganz wunderbar. Nach Mandel, Kirsch und warm-zimtig.

Und wunderschön sind sie:

Maraschino_04

Die beste Zeit für wirklich hammermäßige Kirschen ist allerdings Juni/Juli… Falls Ihr keine mehr findet: nächstes Jahr wieder.
Es klingt zwar nach Mühe, lohnt sich aber für Jeden, der Cocktails mag!!! Immer mutig ran an die Kirschen!



*Orgeat selbst herstellen
100g Mandeln
150ml Wasser
2,5cl Rum (weiß)
1 Tropfen Bittermandelaroma
~125g Zucker
1. Mandeln schälen (in kochendes Wasser geben und dann braune Hülle abziehen). Man kann auch gehäutete kaufen, aber die sind meist behandelt und ich finde sie nicht so aromatisch.
2. Mandeln dann noch eine Weile in Wasser einweichen (ich glaube, bei mir war es noch 1 Stunde)
3. Mandeln relativ grob pürieren, mit 150ml Wasser erhitzen und gleich wieder abkühlen lassen.
4. Mandelmasse durch ein Tuch in ein Gefäß mit Maßstrichen abseihen und gut ausdrücken (ca. 125ml müssten es werden). Das ist die Basis für das Orgeat.
5. Passend zum Volumen Zucker zugeben (bei 125ml wären es 125g Zucker) und unter leichter Hitze lösen.
6. Rum dazu (für die Haltbarkeit) und den Tropfen Bittermandelaroma
7. Abfüllen in ausgekochtes Schraubglas.

So sieht das dann aus:

Maraschino06

Dienstag, 3. März 2015

Der UnterDerWocheCocktail die 33. – The DuringTheWeekCocktail No. 33

Heute kein Klassiker, sondern ein junger Cocktail. Aus den 90er des letzten Jahrhunderts (also 1990-2000). Jetzt im März ein Anflug von Sommer, Frische, Sonne, Sonnencreme und Draußensitzen. Darauf freue ich mich schon sooo!
Kennengelernt habe ich den Markee im Deck8 in Kiel und das ist gut so, denn mit den im Netz kursierenden Markee-Rezepten wäre meine Liebe zu diesem Cocktail nie und nimmer entstanden. Dazu kommt, dass man ihn shaken muss. Das mache ich wirklich nur für Cocktails, die ich liebe!
Die meisten www-Rezepte sehen folgendermaßen aus: Whisky, Himbeerlikör, Cranberrysaft, Lime Juice, Zitronensaft, Minze zur Deko. Nur auf Martha Steward werden auch Himbeeren verwendet…
Lime Juice muss in dieses Stück Sommer-Terrassen-Feeling nicht rein. Was soll denn das… Ist da so eine amerikanische Unsitte? Neenee. Und Minze braucht Ihr auch nicht unbedingt. Himbeere und Zitrone reichen aus, um einen aromatechnisch umzuhauen! Einen Markee ohne Himbeeren kann ich mir aber nicht vorstellen. Für mich macht genau dieser Geschmack und Duft diesen Cocktail aus. Er fühlt sich an wie ein Whisk(e)y Sour mit Himbeeren. Und beim genauen Betrachten ist er das auch (fast):

Man nehme
3cl Whiskey (Bourbon)
1cl Himbeer-Brombeer-Likör (z.B. Chambord, oder selbstgemachten Likör mit Himbeeren aus dem Garten – ist aber weniger komplex im Geschmack)
2cl frischen Zitronensaft
4cl Cranberry-Nektar (wenn Rezepte nach Cranberry-SAFT verlangen, “lügen” sie – es gibt praktisch nur Nektar zu kaufen)
1 EL Himbeerpüree oder 6 frische Himbeeren (Himbeerpüree kann man prima einfrieren – so muss man nicht jedes Mal welches machen – ich nehme TK-Himbeeren dafür)
1 Zitronenzeste (optional)
2x Eiswürfel (für Shaker und Glas)

Man gebe
Alles bis auf Glas-Eiswürfel und Zeste in den Shaker mit Eiswürfeln (Achtung: wirklich dicht machen! Wenn dieser Drink hoch geht, ist die Küche pink). Schüttle kräftig. Abseihen in einen Tumbler mit Eiswürfeln. Glasrand mit Zitronenzeste aromatisieren, Zeste in den Drink geben – fertig!

Aber Vorsicht – ich will jedes Mal gleich noch einen… Und noch einen… Hhhmmm!

IMG_4463_bIMG_4470_b

No classic cocktail today. Instead I offer the smell and taste of summer. This drink is from the 90ies but you won’t taste it – I promise. This drink is one even I put up with the shaker for (and that means something).

We met each other in the Deck8 in Kiel. As far as I know till now, the recipe there is the reason I love the Markee. Would I have met the Markee made with another recipe – I’m sure, the love would not have started. Most of the recipes in the net look like this: Whisk(e)y, raspberry liqueur, cranberry juice, lime Juice, lemon juice, mint leaves to decorate. Only Martha Steward recommends real raspberries in it …

Lime Juice? What the hack do people put this stuff into nearly every cocktail recipe for? Is this an American thing? Not needed here – oh no! Mint? Don’t need mint here! Just the raspberries and the lemon will do the trick. This drink will hit you with summerfeelings and fruity taste. Not too complex but not too simple either. But never make it without real raspberry in it (fresh, frozen, mash). The smell and taste will be a full reward!

Take
3cl Whiskey (Bourbon)
1cl Raspberry-Blackberry-liqueur (e.g. Chambord)
2cl lemon juice
4cl Cranberry-juice
1 Tablespoon raspberry mash or 6 fresh raspberries (you can make a batch out of frozen raspberries and freeze the mash)
1 lemon zest (optional)
2x ice cubes (for shaker and glass)

Make
Put all the ingredients (except ice for the glass and zest) into shaker with ice. Shake well (take care: if this one will blow up – the kitchen will be pink!). Strain into glass with ice cubes. Rub the zest onto the rim an add it to the drink. That’s it.

But be aware: after the first I always want another one, and another, and another…

IMG_4465_b

Dienstag, 24. Februar 2015

Der UnterDerWocheCocktail die 32.– The DuringTheWeekCocktail No. 32

Mixology hat einen Artikel gebracht, der mir aus dem Herzen spricht – Was ist spannender als ein Martini Cocktail? Nicht schwer, da gibt es einige Cocktails.  Aber sich für einen zu entscheiden ist schwer. Ein Martini Cocktail ist jetzt nicht unbedingt langweilig. Aber ich muss sagen – ohne genug Oliven oder Perlzwiebeln ist er einfach zu flach. Er regt weder den Appetit an, noch schließt er einen Abend vernünftig ab. Nach einem Martini Cocktail bleibt immer eine kleine Sehnsucht nach Aroma, Mundfülle, einfach nach mehr “Inhalt” im Glas. Er ist zwar berühmt und gefühlt der König der Cocktails, aber ich sehe sehr selten jemanden einen trinken. Das hat auch seinen Grund…

Ob ich nun mit den Jungs und Mädels von Mixology übereinstimmen und statt dem Martini Cocktail den Martinez als “König der Cocktails” krönen würde? Nicht unbedingt. DEN König oder DIE Königin gibt es für mich nicht. Aber habe ich die Wahl zwischen Martinez und Martini Cocktail, macht das Rennen immer der Martinez!
Die verschiedenen Rezepte unterscheiden sich stark und da es den Cocktail seit Ende des 19 Jahrhunderts gibt, hat er auch eine Veränderung durchgemacht. Hier 2 Beispiele:
  • Charles Schumann (1991) – auf Eis gerührt + mit Zitronenschale abgespritzt
    • 2 cl trockener Wermut
    • 1 dash Orange-Bitters
    • 1 dash Triple sec.
    • 4 cl Gin
    • Eis
    • Zitronenschale
  • Jerry Thomas (1887) – mit Eis geschüttelt + ein Zitronenscheibenviertel ins Glas
    • 12cl Wermut
    • 2 dash Boker’s bitters
    • 2 dashes Maraschino
    • 3cl Old Tom Gin
    • Eis
    • Zitronenscheibe
Man sieht: Die Wermutmenge ist ein riesiges Thema (2 vs. 12cl !!!), Triple sec. vs. Maraschino,  mehr oder weniger Bitters/Likör,  ätherische Zitronenöle aus der Schale vs. einfach nur ein Stück Zitrone, gerührt vs. geschüttelt, … Uiuiui – 2 verschiedene Cocktails! Und ich mag meinen auch noch mit einer guten Kirsche… Mein Vorteil ist: ich hab nur meinen Geschmack und meine Regeln. Also: selbst ist die Frau. Probieren probieren probieren. Ich werde berichten. Erst einmal wieder Eiswürfel machen…

IMG_4444_b

Mixology published a post that warmed my heart (only in German I fear): The martini cocktail dethroned. For me, a martini cocktail is not hard to be topped. But I could not easily decide on ONE topper… Lets be honest: a martini cocktail is nocht totaly boring. But for me – without a good amount of olives or pickling onions – it is too dull. Not apetizing, not completing a meal, not closing an evening in a proper way. After a Martini cocktail there is a longing for more taste, more mouth filling, just for more.  Famous and refered to as the king of cocktails but not often ordered – for a reason…

If I would go for the Martinez as next King of Cocktails like the mixology-crew does? Not necessaryly. For me there is no King or Queen. But if I should have to choose between the Martinez and the Martini Cocktail, I would always go for the Martinez!
As the drink is pretty old, there are a lot of recipes and they differ as hell! For instance:
  • Charles Schumann (1991) – stirred cold with ice + lemon essential oils added (peel)
    • 2 cl dry Vermouth
    • 1 dash Orange-Bitters
    • 1 dash Triple sec.
    • 4 cl Gin
    • ice cubes
    • lemon peel
  • Jerry Thomas (1887) – shaked on ice + 1/4 of a lemon slice
    • 12cl Vermouth (dry?)
    • 2 dash Boker’s bitters
    • 2 dashes Maraschino
    • 3cl Old Tom Gin
    • ice
    • lemon slice
As you can see: the amount of Vermouth (2 vs. 12cl !!!), Triple sec. vs. Maraschino,  more or less Bitters/liqueur,  essential lemon oils vs. just a piece of lemon, stirred vs. shaked, … 2 very differnent Cocktails! And I need a good cherry in it too… The good thing is: only my rules count for myself making cocktails. So I will try and try and try. And of course tell you the results. But for now: make ice cubes first!

Donnerstag, 12. Februar 2015

Der UnterDerWocheCocktail die 31. –The DuringTheWeekCocktail No. 31

Ich mag Cocktails. Das dürfte bereits aufgefallen sein… Doch noch immer gibt es unzählige Klassiker, die ich noch nicht getestet habe (na gut – vielleicht habe ich sie auch in meiner Studium-Cocktail-Hauptsache-Billig-Phase probiert und weiß es nicht mehr).
Einer davon ist die Margarita. Zum einen liegt es daran, dass ich normalerweise keinen Tequila im Haus habe. Zum anderen bin ich faul und meide Drinks, die ich shaken muss… Außerdem fand ich diesen Drink immer irgendwie komisch. Meine Assoziationen waren (und sind) kreischende Frauen beim Mexikaner, die sich eine Runde nach der anderen bestellen und “einen drauf machen”. Ich trinke Tequila lieber klassisch.
Aber: nur Versuch macht kluch!
Klassisch besteht die Margarita – sie existiert seit den 1920ern bis 1940ern (da ist man sich uneins) – aus Tequila, Orangenlikör und Limettensaft. Dann noch den Salzrand und fertig ist sie.

Man nehme
4cl Tequila
2cl Orangenlikör (z.B. Cointreau)
2cl Limettensaft
Salz
Limettenspalte (optional)

Man gebe
Salz in eine Untertasse. Cocktail-Schale mit Limettenspalte benetzen (oder mit Limettensaft, wenn frische Limetten nicht zu haben sind). Feuchten Glasrand in Salz tauchen und danach loses Salz abklopfen (nicht vergessen: dieses Salz ist jetzt nicht schlechter – bitte nicht einfach wegwerfen!). Eis in den Shaker, die flüssigen Zutaten dazu. Kräftig shaken. In das Glas abseihen. Fertig.
Ich bin kein Freund perfekter Garnituren – ich mag weder Obstsalat an meinem Glas noch bunte Glitzer-Ränder. Also war mein Salzrand sehr freestyle und wild. Schadet aber nix…

Ich werde wohl auch in Zukunft kein Margarita-Fan werden. Für meinen Geschmack ist sie zu platt. Erstaunlich, denn soooo weit weg ist sie nicht von der White Lady (was die Zutaten anbelangt). Trotzdem – die Margarita erscheint mir wie diese Frauen-Grüppchen in meiner Mexikaner-Assoziation. Bemüht, einen drauf zu machen (Limette, Salz) und dabei irgendwie langweilig, platt und alleine besser (nur Tequila, Salz und Zitrone).
 
IMG_5125_b

Aber im Gegenlicht ist so ein Salzrand wirklich hübsch…

IMG_5128_b


You may have guessed that I like cocktails… But still there are a lot of the classic ones I haven’t tried. One is the Margarita. For one thing because I normally don’t have Tequila in my house bar. For another thing I’m lazy and avoid drinks that have to be shaken… In Addition I never got into Margaritas. My associations with it are groups of women going crazy while eating at the Mexican restaurant – ordering one Margarita after the other. I like Tequila the classic way.
But nothing ventured, nothing gained…
 
Take
4cl Tequila
2cl orange liqueur (e.g. Cointreau)
2cl lime juice
salt, ice cubes
Lime (optional)

Make
The salt rimed Glass (salt on a dish, wet the rim and dip it upside down into the salt. Gently knock off the loose salt). Please don’t forget: the rest of the salt is perfectly fine to use it regularly – don’t throw it away. Put Ice and liquid ingredients into the shaker and go for it. Strain into the glass. There you are.

As I’m no fan of special decoration on the glas rim, my salt line is messy – I don’t care…

After tasting my Margarita, I will probably not become a fan of it. I think it a boring drink. This astonished me because due to the ingredients there is a similarity to the White Lady. But still - the Margarita seems to me like the group of women I mentioned above – going crazy in the mexican restaurant. Anxious to be wild and special (salt and lime) and yet boring, dull and better on it’s own (just Tequila, Salt and lemon).

IMG_5126_b

Dienstag, 13. Januar 2015

Der UnterDerWocheCocktail die 30.–The DuringTheWeekCocktail No. 30


Und – mit welchem Cocktail habt Ihr 2015 eingeleitet?
Bei mir war es ein klassischer Martini Cocktail – mit Oliven. Und für einen salzhungrigen Blick gab es noch ein paar Oliven extra anbei… Ich Langweil-Trinkerin…

Und natürlich geht es 2015 weiter – wenn auch nicht mehr jede einzelne Woche (das geriet ja bereits 2014 ins Schleifen…).
Zum Einstieg ein Whiskey-Cocktail jüngeren Datums – der Texas Horses Neck. Wunderbar kommen hier verschiedene Bourbons zur Geltung, denn sie werden “nur” mit Zitrone, Zucker, Bitters und Ginger Ale verfeinert. Erfrischend, lecker, süffig aber nicht platt. Ein Vorgeschmack auf Frühling-Sommer.

IMG_5112

Man nehme
5 cl  Bourbon Whiskey
2 cl Zitronensaft
2 cl Barsirup (Wasser und Zucker 1:1)
2 dashes Angostura-Bitters
Ginger Ale zum Auffüllen













































Man gebe
  • Alle Zutaten (außer Ginger Ale) in das Cocktailglas mit Eis und rühre um
  • noch ein paar Eiswürfel dazu
  • Ginger Ale oben drauf
  • einen Strohhalm rein
Trinken!

IMG_5117


Which cocktail started your 2015?
I took 2015 with a classic Martini Cocktail – with olives. Due to a salt hungry look on my face I received some olives extra on the side… I know – I’m a boring drinker…

DuringTheWeekCocktail will continue in 2015 of course! Not every single week maybe (the calories!!!!).

To begin with: the Texas Horses Neck. Different Bourbon Whiskeys are possible and their different flavors and character will be enlightened perfectly. Only lemon, sugar bitters and Ginger Ale are added and lead to a refreshing tasteful but not tooo simple mixture. I can feel the summer already…

Take
5 cl Bourbon Whiskey
2 cl lemon juice
2 cl simple syrup
2 dashes Angostura-Bitters
Ginger Ale to fill up

Make
·         put all the  stuff (except Ginger Ale) in the Cocktail glass with ice cubes and stirr
·         add more ice cubes
·         fill Ginger Ale on top
·         insert straw in the glass
DRINK! Don’t worry – you’ll not regret it…


IMG_5119

Dienstag, 16. Dezember 2014

Der UnterDerWocheCocktail die 29.–The DuringTheWeekCocktail No. 29

Und weiter geht es mit den Feiertags-Cocktails – und den Granatapfelkernen…


PomegranateGinSling02.jpg

Der Pomegranate Gin Sling
Ein Gin Sling besitzt rein grundsätzlich Ähnlichkeit zum klassischen Singapore Sling. Er braucht also Säure, Süße und Gin. GANZ ursprünglich war ein Gin Sling aus Gin, Zucker, Eis und geriebenem Muskat. Kein Scherz!
In jedem Fall ohne Grenadine-Sirup (der ist fast immer voll mit Farbstoffen, Aromen und Früchten, die da nie und nimmer reingehören). Der geht einfach gar nicht – das kann ich nicht oft genug sagen…
Dieser Gin Sling ist quasi die Version für den Weihnachtsmann… Statt Kekse und Milch.

Man nehme
3 cl  Gin
3 cl Granatapfelsaft
1/2 TL Barsirup (Wasser und Zucker 1:1)
1/2 TL Limettensaft
1 EL Granatapfelkerne
Limette zur Deko (optional)

Man gebe
  • Alle Zutaten (außer Granatapfelkerne und Deko) in ein Rührglas mit Eis und rühre den Cocktail kalt.
  • Granatapfelkerne in eine (am besten vorgekühlte) Cocktailschale.
  • Den kalten Drink drauf und dekoriere nach Wunsch.
Tadaa.


PomegranateGinSling01.jpg

PomegranateGinSling03.jpg
PomegranateGinSling05.jpg


PomegranateGinSling06.jpg 
 
So let us continue with the festive and pomegranate seeds.
The Pomegranate Gin Sling
A Gin Sling would be basically being similar to the classic Singapore Sling. So it should have acid, sweetness and Gin. But to be precisely: the original Gin Slings contained Gin, sugar, ice and grated nutmeg. I’m not joking!
But it must not contain  sticky grenadine-syrup (which often is full of artificial colors, flavors and fruits which do not belong inside). That’s just a no-go – I cannot say or write this often enough…

Take
3 cl Gin
3 cl pomegranate juice
1/2 TL simple syrup
1/2 TL lime juice
1 EL pomegranate seeds
Lime to decorate (optional)

Do
  • pour all the liquid stuff into an stirring glass full of ice cubes
  • give the pomegranate seeds into a (pre cooled) cocktail coupe
  • strain the cooled liquids onto seeds
Done. Serve to Santa instead of milk and cookies…

Dienstag, 9. Dezember 2014

Der UnterDerWoche-Cocktail die 28.–The DuringTheWeek-Cocktail No. 28

Eigentlich sollten Feiertags-Cocktails noch ein bisschen auf sich warten lassen.
Aber nachdem letzte Woche in Thüringen ca. 4mm Schnee gefallen sind, bin ich soooo in Weihnachtslaune!

PomegranateGinSling04.jpg

Also gibt es jetzt einen feierlichen Cocktail – mit einem Rest Sommer-Feeling. Und eben diese Mischung macht ihn perfekt um ihn zum Beispiel an Silvester zu servieren. Aber seht selbst:

Meinen Crimson Crush
Kein klassischer Cocktail, sondern – wenn ich es richtig verstehe – ein neuerer. Begegnet ist er mir als Wodka-Cocktail mit Holunderlikör, Granatapfel und Grapefruit hier. Endlich mal Cocktails mit Granatapfel aber ohne diesen unsäglichen Grenadine-Sirup (der ist fast immer voll mit Farbstoffen, Aromen und Früchten, die da nie und nimmer reingehören).
Aber Wodka UND Grapefruit? DAS war mir dann doch zu viel Frühling/Sommer… Und Wodka und ich? Neeeee

Also habe ich ihn für mich etwas festlicher abgewandelt:

Man nehme
4,5 cl  Gin (natürlich Gin – was denn sonst… ruhig einen zitrus-lastigen nehmen)
1,5 cl Holunderlikör (oder Sirup – wir sind ja unter uns)
3 + 1 EL Granatapfelkerne
Orangenzeste (optional)
4 Stücke Orange (mit essbarer Schale, also mind. Bio)

Man gebe
3 EL Granatapfelkerne und Orangenstücke in Glas, muddle gründlich durch. Holunderlikör hinzu. Verrühre, gebe Eis und Gin drauf. Rühre erneut um.  Dekoriere nach Wunsch mit Orangenzeste und dem übrigen Esslöffel Granatapfelkerne. Tadaaa.
Fertig ist der frische, festliche und fruchtige Cocktail.


CrimsonCrush01.jpg
CrimsonCrush03.jpg
CrimsonCrush04.jpg

Because of the recent snow I’m in total holiday mood (even though it wasn’t even 1 inch of snow). So my festive cocktails arrive a bit early this year.
 
Starting with a festive but still fruity drink with a sort of left over summer feeling. This mixture makes it perfect to be served on New Year’s Eve. But decide for yourself:
 
My Crimson Crush
 
Not a classic cocktail. I found this one as vodka-version with elderflower, pomegranate and grapefruit. Finally – a cocktail with real pomegranate and not this sticky grenadine-syrup (which often is full of artificial colors, flavors and fruits which do not belong inside).
 
But: vodka AND grapefruit? WAY too much summer. And vodka and I do not go well together…
 
So I changed it to be more like me and more festive:
 
Take
4,5 cl  Gin (of course Gin – what else… it’s a good idea to take one with more citrus aroma)
1,5 cl elderflower liqueur (I think, elderflower syrup will be fine as well)
3 + 1 Tablespoons pomegranate seeds
Orange zest (optional)
4 pieces of an orange (organic – peel should be eatable)
 
Do
Muddle 3 Tablespoons of the pomegranate seeds with the pieces of an orange in a tumbler. Add Elderflower liqueur (or syrup) and Gin. Add ice. Stir thoroughly. Add the single tablespoon of pomegranate seeds and the orange zest. You’re done.
Enjoy this fresh, festive and fruity drink.














Dienstag, 30. September 2014

Der UnterDerWoche-Cocktail die 27.–The DuringTheWeek-Cocktail No. 27


CRAZY SINCE 1941
A WIDE RANGE OF OBJECTS OF ALL KINDS IN GENERAL…

Was könnte das sein?
OldFashioned7.jpg

Genau, was es auch verspricht – leicht verrückt und voll mit Zeug!
Vinçon nennt sich dieser Laden. Entdeckt habe ich ihn in Barcelona – der Held und ich waren auf einer kleinen “Architektour” (was für ein glorreiches Wortspiel). In der Passeig de Gràcia (DIE Shoppingstrasse Barcelonas) findet sich dieser wundervolle Laden. Die ansprechende Neon-Beleuchtung fällt am Tage gar nicht auf und so gingen wir zum Hintereingang rein…

Barcelona shop
Das Bild ist von der Vinçon-Homapage…

Gleich daneben findet man die Casa Milà - eines DER sehenswerten Häuser Barcelonas (der Architekt war Antoni Gaudi). Man kann dieses Haus auf dem Bild oben rechts schon ein bisschen erkennen.
Aber was macht diesen Laden denn so besonders? Wo soll ich anfangen… Die Lage, das Sortiment, die Aufmachung.
Ein Gefühl dafür kann man auf der Homepage bekommen. Es ist eine Mischung aus besonderen Haushaltsgegenständen (bis hin zu Schreibwaren), Designermöbeln (der Held versteht endlich, was ich an dem Lounge Chair Eames mit Ottomane finde!!!), Lampen und Deko-Elementen auf zwei Etagen. Es gibt einen Hinterhof mit Pflanzen, Gartenmöbeln und der Rückansicht der Casa Milà.

Architektur8

Die Schaufenster und auch die jeweils aktuelle Tüte können auf der Homepage eingesehen werden (die ehemaligen Tüten-Designs werden im Obergeschoss des Ladens ausgestellt).

Fazit: unbedingt einen Besuch abstatten, wenn Ihr in Barcelona seid (und lasst auf der Hinreise Platz im Koffer!!!).

Tja, ich hatte nicht viel Platz im Koffer. Und der Eames ist ja auch kein Schnäppchen… Also fand sich in meiner Tüte das hier:

Old Fashioned15

Na? was kann das sein?
Etwas, was ich schon lange wollte (vor Aufregung war auch kein un-verwackeltes Bild möglich). Und dass es etwas mit Cocktails zu tun hat, hofft Ihr vermutlich seit Lesen des Posting-Titels…

OldFashioned1.jpg

Es ist rund, besteht aus zwei Teilen und hat ein Loch…

OldFashioned2.jpg

Es hat etwas mit Wasser zu tun…

OldFashioned3.jpg

Und ich muss noch lernen, es richtig zu benutzen… Aber endlich nenne ich Eiswürfelformen für diese tollen riesigen Eisbälle mein Eigen!!!

OldFashioned4.jpg

Also gab es gleich einen Old Fashioned – aber diesmal mit noch mehr Optik-Style durch Eisball… (meinen letzten Post zu diesem Cocktail findet Ihr hier)

Zucker (1 Würfel oder 1/2 TL)
Bitter (heute habe ich mich für Creole Bitters entschieden)
5cl Whisk(e)y (Sorte nach Geschmack)
Zucker mit Bitters im Glas vermischen (eventuell ein bisschen Wasser dazu). Eisball drauf und dann Whisk(e)y dazu. Rühren, trinken!
OldFashioned5.jpg

Und zur Feier des Eisberges: Maraschino-Kirschen!

OldFashioned6.jpg

Hach – wie gefrorenes Wasser einen glücklich machen kann (oder ist es der Alkohol???).

PS: wenn jemand von Euch eine Idee hat, weshalb nach dem Hochladen meine Bilder so unscharf und verrauscht aussehen - immer her mit den Tipps - wie sieht das denn aus...

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

During our trip to Barcelona we stumbled across a shop called Vinçon which claims to be CRAZY SINCE 1941 and to have A WIDE RANGE OF OBJECTS OF ALL KINDS IN GENERAL…
They fulfill their promise – a mixture of special products from high end to crazy to. All wrapped around a really unique and friendly atmosphere full of style and awareness of it.  If you should be in Barcelona – don't miss this shop. And then go into the outdoor space as well, which backs onto the Antoni Gaudi designed building next door.
I bought just a small item which you could see in the images above – so I can make my beloved huge ice balls at home now!!! Bought two “spheres” which I have to learn how to use proper (I took too much water the first time and this leads to leakage and gives the ice ball a not so nice rim).

I immediately prepared my oldie but goodie : the Old Fashioned (see my last post about this here)

1 cube sugar
Creole Bitters
Whisk(e)y (which one is up to you)
Mix sugar with bitters in the glass (if needed add some water). Add ice sphere, then add Whisk(e)y. Stir and enjoy!

Oh, my ice spheres make me happy!!!

PS: does someone have an idea why my images look blurry and comprised after the upload - please let me know. This makes me crazy...

Dienstag, 2. September 2014

Der UnterDerWoche-Cocktail die 26.–The DuringTheWeek-Cocktail No. 26

Angeregt durch die wundervollen Bilder von bojongourmet konnte ich nicht an mich halten – mein Kopf schrie “Cocktailexperiment – SOFORT”.
Also Habe ich versucht, den Zinfandel Grape, Rosemary + Gin Crush nachzubauen.

TraubeRosmarin2.jpg

Man nehme
1/2 cup Trauben (ich empfehle aus meinem Versuch heraus, wirklich aromatische WEINtrauben zu nehmen – nicht diese normal kaufbaren Dinger… solltet Ihr normale Trauben nehmen müssen, nehmt eher 1 cup)
1 TL Rosmarin-Nadeln
1 TL Rohrzucker
1 TL Zitronensaft (frisch natürlich…)
gute 3 cl Gin (ich würde einen nehmen, der sehr wachholderig schmeckt – das passt hier am besten)
Eiswürfel
optional: Sodawasser/Mineralwasser

TraubeRosmarin1.jpg

Man gebe
Trauben, Rosmarin und Zucker in ein von oben gut zugängliches Glas.

TraubeRosmarin3.jpg

Muddle das alles gut durch – wirklich gut (hier kommt fast das gesamte Aroma des Drinks her). Anschließend die Matsche durch ein Sieb pressen.

TraubeRosmarin4.jpgTraubeRosmarin5.jpg

Zitronensaft und Gin hinzu. Alles kalt rühren (Eiswürfel zugeben und rühren…). Dann auf Eiswürfel ins finale Glas geben.

TraubeRosmarin6.jpg

Garnieren nach Wunsch (wenn Ihr Rosmarin nehmt: ein bisschen andrücken oder in die Hand klatschen – das setzt Aromen frei, die dann beim Trinken in die Nase steigen).
Fertig!!!

TraubeRosmarin7.jpgTraubeRosmarin8.jpg

Fazit: wunderschön, Herstellung etwas aufwändig. Aroma wunderbar, ABER: sehr aromatische Trauben müssen se schon sein. Ich hatte normale Trauben und da fehlt dann schon ein Quäntchen Charakter…
Ein Genuss bei Sonnenuntergang…

TraubeRosmarin10TraubeRosmarin9.jpg



Totally inspired by the images seen on bojongourmet I could not hold back – my head screamed “Cocktail experiment – NOW”.
So I tried to rebuild the Zinfandel Grape, Rosemary + Gin Crush.
I will not write the preparation down, because bojongourmet provides everything you’ll need. Just follow the link.
And believe me: you’ll need really tasty and flavorful grapes – I had to use normal ones and although the drink is awesome, the character of the grapes wasn’t strong enough…
But to summarize my experiment: great drink. Interesting aromas, beautiful and matches all seasons!
I enjoyed it during sunset…




Dienstag, 19. August 2014

Der UnterDerWoche-Cocktail die 25.–The DuringTheWeek-Cocktail No. 25

Heute stelle ich den neuen Lieblingscocktail des Helden vor. Lange Zeit war sein Liebling ja der  Whisk(e)y Sour, doch der Blood and Sand hat ihn vom Thron gestoßen…
Der Name leitet sich anscheinend von einem Stummfilm um 1922 über einen Matador ab. Blut und Sand eben. Lange war der Drink in Vergessenheit geraten, aber nun isser wieder da und der Held ist ihm verfallen.
Eine wundervolle Kombination aus Scotch, süßem Wermut, Kirschlikör und O-Saft… Klingt komisch? Is aber hammerlecker!
Los geht’s:
 
Man nehme
je 2cl von
Scotch Whisky
Cherry Heering (oder anderem Kirschlikör)
Süßem Wermut (der rote)
Orangensaft
 
Man gebe
alles in einen mit Eis gefüllten Shaker. Schüttle gut und nach dem abseihen in ein vorgekühltes Glas ist man schon fertig. Ich empfehle noch eine Orangenzeste (leicht anquetschen und mit der Außenseite oben am Glasrand entlang für den besonderen Touch).
Sieht nicht oberhübsch aus, aber überzeugt spätestens nach dem 2. Schluck!!!
 
Kiel_2014_033
Und so sieht er im Deck8 in Kiel aus – That’s how it looks made in the Deck8 bar in Kiel (Germany)
 
Today it’s all about my boyfriend’s new favorite cocktail.  For years his favorite cocktail has been the whisk(e)y sour but Blood and Sand pushed it down the throne…
The name derived from a movie about a matador (1922). Anybody still wondering about the name Blood and Sand? For years/decades this cocktail lay’s forgotten, but nowa days its back and my man is crazy about it.
A perfect combination made of scotch, sweet vermouth, cherry liquor and orange juice. Sounds strange? Tastes just about the limit!
Go for it: 
Take
0.75 oz each of
Scotch whisky
Cherry Heering (oder anderem Kirschlikör)
Sweet vermouth (the red one)
Orange juice

Make
Fill all the stuff into an ice-filled shaker. Shake well and strain into a precooled glass. Done!
I prefer adding an orange zest (and wipe it onto the glass rim).
I promise: you will be hooked onto the second sip… 
































Dienstag, 22. Juli 2014

Cocktailabend in Kiel (Deck 8)

Es war mal wieder wunderbar.
Ein Blood and Sand für den Helden.
Ein Markee für mich.
Leckere Nussmischungen haben sie im Deck 8 – diesmal verschiedene Nüsse, Wasabi-Erdnüsse, getrocknete Kirschen…
Und endlich mal war ich dort, als das Wetter das Trinken draußen zuließ. Dachterrasse ist sowas von mein Ding…

19242225272830KielCocktail11.jpgKielCocktail06

Diese Bar ist einfach wundervoll…